Ananda Prana


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Geschichten und Erlebnisse




Seminar am 19.09.2010 - The Joy of Chanting

Geschichten und Erlebnisse die mein Herz zutiefst berührten


Das schöne Herz
Eines Tages stand ein junger Mann mitten in der Stadt und erklärte, dass er das schönste Herz im ganzen Tal habe. Eine große Menschenmengeversammelte sich, und sie alle bewunderten sein Herz, denn es war perfekt. Es gab keinen Fleck oder Fehler in ihm. Ja, sie alle gaben ihm recht,es war wirklich das schönste Herz,was sie je gesehen hatten. Der junge Mann war sehr stolz und prahlte lauter über sein schönes Herz. Plötzlich tauchte ein alter Mann vor der Menge auf und sagte: "Nun, dein Herz ist nicht mal annähernd so schön, wie meines." Die Menschenmengeund der junge Mann schauten das Herz des alten Mannes an.Es schlug kräftig,aber es war voller Narben, es hatte Stellen, wo Stücke entfernt und durch andereersetzt worden waren. Aber sie passen nicht richtig, und es gab einige ausgefranste Ecken.Genauer an einigen Stellen, waren tiefe Furchen, wo ganze Teile fehlten.Die Leute starrten ihn an: Wie kann er behaupten, sein Herz sei schöner, dachten sie? Der junge Mann schaute auf des alten Mannes Herz, sah dessen Zustand und lachte:"Du musst scherzen", sagte er,"Dein Herz mit meinem zu vergleichen. Meines ist perfekt und deines ist ein Durcheinander aus Narben und Tränen." "Ja", sagte der alte Mann, "deines sieht perfekt aus, aber ich würde niemals mit dir tauschen.Jede Narbe steht für einen Menschen,dem ich meine Liebe gegeben habe. Ich reiße ein Stück meines Herzens heraus und reiche es ihnen, und oft geben sie mir ein Stück ihres Herzens, das in die leere Stelle meines Herzens passt. Aber weil die Stücke nicht genau sind, habe ich einige raue Kanten, die ich sehr schätze,denn sie erinnern mich an die Liebe, die wir teilten. Manchmal habe ich auchein Stück meinesHerzens gegeben, ohne dass mir der andere ein Stück seines Herzens zurückgegeben hat. Das sind die leeren Furchen. Liebe geben heißt manchmal auch ein Risiko einzugehen.Auch wenn diese Furchen schmerzhaft sind, bleiben sie offen und auch sie erinnern mich an die Liebe, die ich für diese Menschen empfinde.Und ich hoffe, dass sie eines Tages zurückkehren und den Platz ausfüllen werden.Erkennst du jetzt, was wahre Schönheit ist?"Der junge Mann stand still da und Tränen rannen über seine Wangen.Er ging auf den alten Mann zu, griff nach seinem perfektenjungen und schönen Herzenu und riss ein Stück heraus. Er bot es dem alten Mann mit zitternden Händen an. Der alte Mann nahm das Angebot an, und setzte es in sein Herz.Er nahm dann ein Stückseines alten vernarbten Herzens und füllte damit die Wunde des jungen Mannes Herzen.Es passte nicht perfekt, da es einige ausgefranste Ränder hatte.Der junge Mann sah sein Herz an, nicht mehr perfekt, aber schöner als je zuvor,denn er spürte die Liebe des alten Mannes in sein Herz fließen. Sie umarmten sich und gingen fort, Seite an Seite!

Manuela Ridder-Hillenbrand


Der Sprung in der Schüssel – Eine kurze Geschichte

Es war einmal eine alte chinesische Frau, die zwei große Schüsseln hatte, die von den Enden einer Stange hingen, die sie über ihren Schultern trug. Eine der Schüsseln hatte einen Sprung, während die andere makellos war und stets eine volle Portion Wasser fasste. Am Ende der langen Wanderung vom Fluss zum Haus der alten Frau, war die andere Schüssel jedoch immer nur noch halb voll.

Zwei Jahre lang geschah dies täglich: Die alte Frau brachte immer nur anderthalb Schüsseln Wasser mit nach Hause. Die makellose Schüssel war natürlich sehr stolz auf ihre Leistung, aber die arme Schüssel mit dem Sprung schämte sich wegen ihres Makels und war betrübt, dass sie nur die Hälfte dessen verrichten konnte, wofür sie gemacht worden war.

Nach zwei Jahren, die ihr wie ein endloses Versagen vorkamen, sprach die Schüssel zu der alten Frau: “Ich schäme mich so wegen meines Sprungs, aus dem den ganzen Weg zu deinem Haus immer Wasser läuft.” Die alte Frau lächelte. “Ist dir aufgefallen, dass auf deiner Seite des Weges Blumen blühen, aber auf der Seite der anderen Schüssel nicht?” “Ich habe auf deiner Seite des Pfades Blumensamen gesät, weil ich mir deines Fehlers – oder bessergesagt deiner Einzigartigkeit – bewusst war. Nun gießt du sie jeden Tag, wenn wir nach Hause laufen. Zwei Jahre lang konnte ich diese wunderschönen Blumen pflücken und den Tisch damit schmücken. Wenn du nicht genauso wärst, wie du bist, würde diese Schönheit nicht existieren und unser Haus nicht beehren.”

Verfasser(in)mir unbekannt

Der Adler und das Präriehuhn - Die Suche nach Visionen

Diese wunderschöne Fabel wurde bei den Lakota gerne jungen Menschen erzählt, die sich - als Zeichen des Erwachsenwerdens - auf die Suche nach einer Vision begeben. Dazu gehen sie drei Tage und Nächte in die Einsamkeit der Wildnis ohne zu essen, zu trinken und zu schlafen und warten auf eine Vision Einst gab es ein Adlerweibchen. Sie flog und jagte und baute ihr Nest hoch oben auf einem Berg und dann setzte sie sich zur Ruhe, um über ihren drei Eiern zu brüten, bis diese schlüpfen würden. Doch gerade als sich ein Sturm näherte, wurde sie hungrig. Sie flog weg um Futter zu finden und während sie weg war, erreichte der Sturm ihr Nest, warf es um und zwei ihrer Eier wurden zerstört. Aber wie ein Wunder blieb eines ganz und landete sicher in einem Busch, jedoch ungesehen von des Adlers Augen. Sie kam zurück und weinte um ihre Kinder.

Am Boden kehrte ein Präriehuhn von der Jagd zurück. Der Sturm hatte auch ihr Nest umgeworfen und die Eier überall verteilt. Sie rollte sie alle zurück in ihr Nest und stolperte dabei über ein sehr großes Ei. Da sie eher dumm war, glaubte sie, es wäre ebenfalls ihres und rollte das Adlerei in ihr Nest. Sie brütete weiter und nach und nach schlüpften die Präriehühner mit Ausnahme des großen Eies. Sie brütete und brütete und schließlich schlüpfte das größte und hässlichste Präriehuhn, das sie je gesehen hatte. Es war plump, mit riesigen Flügeln, die auf dem Boden schliffen, und es war immer unglaublich hungrig. Die anderen Präriehühner pickten im Boden, fanden Samen und Insekten und flatterten bis zu drei Fuß hoch. Dieses aber konnte nicht fliegen, nicht sprechen und überhaupt gar nichts, was die anderen konnten. Es wurde von den anderen herumgestoßen und ausgegrenzt und es fühlte sich die ganze Zeit furchtbar. Es entschied zu gehen und alleine unglücklich und unfähig zu sein. Es schliff seine Flügel dabei immer hinter sich her.

Eines Tages draußen im Canyon sah es ein großen Schatten am Boden und, als es nach oben blickte, konnte es den großartigsten Vogel über sich fliegen sehen. Er senkte und erhob sich in Anmut. Dann stieß er herab und schnappte einen der Präriehühner-Brüder, brach ihm das Genick und aß ihn während er wegflog. Der Adler, der glaubte ein Präriehuhn zu sein, beobachte dies alles mit Faszination.

Er wollte so fliegen, so jagen und so essen. Aber dann erinnert er sich, dass er gelehrt wurde nur Käfer und Samen zu essen, weil dies die Weise der Präriehühner war. Er ging los und erzählte jedem, was er gesehen hatte. Die meisten der Hühner ignorierten es, behaupteten der Adler würde sich das alles ausdenken. Doch einer der alten Präriehühner sagte: "Nein, hört ihm zu - er hat einen Adler gesehen, einen großartigen Vogel des Himmels, einer der dem Großen Geist ganz nahe ist. Wann immer du diesen großen Schatten auf dem Boden siehst, renn um dein Leben, denn der Adler isst gerne Präriehühner." Aber der Adler, der glaubte ein Präriehuhn zu sein, hörte nicht. Er ging noch oft zurück in den Canyon und wartete darauf, dass der Adler auftauchen würde. Er beobachte wie er flog und wollte es ihm gleichtun. Er hatte eine Vision von Anmut, Freiheit und Kraft.

Dann eines Tages stieg er auf den höchsten Teil des Landes, die Flügel langsam mit Schmerzen hinter sich herziehend. Er stand am Rande einer Klippe und dachte: "Wenn ich nur hinabfalle, werde ich fliegen. Auch wenn ich auf dem Grund des Canyons aufschlage und sterbe, zumindest für einen kurzen Moment werde ich wissen, was es bedeutet frei zu sein und zu fliegen, so wie ich es in meiner Vision gesehen habe."

Er war kurz davor sich über die Klippen zu stürzen, als er sich an all die Dinge erinnerte, die die anderen Präriehühner gesagt hatten. Du bist bloß ein Präriehuhn und das ist alles, was du je sein wirst. Versuch nicht etwas zu sein, dass du nicht bist, sei einfach nur das beste Präriehuhn, dass du sein kannst. Er zögerte und stieg dann langsam von der Klippe. Doch manchmal noch kam er zurück und dachte über das Fliegen nach und dann wieder erinnerte er sich daran, dass Präriehühner nicht fliegen können. Während die Tage und Wochen vergingen, wurde es immer schmerzhafter für den Adler über das Fliegen nachzudenken. Er wurde schwächer und schwächer und eines Tages dann starb der Adler, der glaubte ein Präriehuhn zu sein.

Es starb ein erdgebundenes, unglückliches Präriehuhn, weil es auf die falsche Weisheit hörte und seiner Vision nicht folgte...

http://www.renegadenation.de/wk/visions.html


Vor einger Zeit schickte mir ein kostbarer Mensch folgende Geschichte,die ich gerne teilen möchte. Sie hat mich mitten ins Herz getroffen und deshalb mag ich auch sie nun hier euch gerne zukommen lassen:

Ein Platz am Fenster
Zwei Männer, beide schwer krank, lagen in einem gemeinsamen Krankenzimmer. Der eine durfte sich jeden Tag in seinem Bett eine Stunde lang aufsetzen, um die Flüssigkeit aus seiner Lunge zu entleeren. Sein Bett stand direkt am Fenster. Der andere Mann musste den ganzen Tag flach auf seinem Rücken liegen. Die Männer plauderten Stunden lang, ohne Ende. Sie sprachen über ihre Frauen, ihre Familien, ihre Berufe, was sie während des Militärdienstes gemacht hatten und wo sie in ihren Ferien waren.

Jeden Nachmittag, wenn der Mann in dem Bett beim Fenster sich aufsetzen durfte, verbrachte er seine Zeit indem er dem Zimmerkameraden alle Dinge beschrieb, die er außerhalb des Fensters sehen konnte. Der Mann in dem anderen Bett begann geradezu, für diese Ein-Stunden-Intervalle zu leben, in denen seine Welt erweitert und belebt wurde durch Vorgänge und Farben der Welt da draußen!

Das Fenster überblickte einen Park mit einem reizvollen See. Enten und Schwäne spielten auf dem Wasser und Kinder ließen ihre Modellbote segeln. Junge Verliebte spazierten Arm in Arm zwischen den Blumen aller Farben und eine tolle Silhouette der Stadt war in der Ferne zu sehen. Als der Mann am Fenster all diese Dinge in wunderbaren Einzelheiten schilderte, schloss der Mann auf der anderen Seite des Zimmers seine Augen und stellte sich das malerische Bild vor.

An einem warmen Nachmittag beschrieb der Mann am Fenster eine Parade einer Blaskapelle, die gerade vorbeimarschierte. Obwohl der andere Mann die Kapelle nicht hören konnte, konnte er sie richtiggehend sehen - mit seinem geistigen Auge, da der Mann am Fenster sie mit solch eindrucksvollen Worten beschrieb.

Tage und Wochen vergingen. Eines Morgens, als die Schwester gerade kam, um die beiden Männer zu waschen, fand sie den Mann am Fenster leblos vor - er war friedlich im Schlaf gestorben. Sie war traurig und holte den Spitalsdiener, damit er den Toten wegbringen würde.

Sobald es passend erschien, fragte der andere Mann, ob er jetzt in das Bett am Fenster wechseln könnte. Die Schwester erlaubte das gerne und sobald er bequem schien, ließ sie ihn allein. Langsam und schmerzvoll stützte er sich mühevoll auf seinen Ellbogen um einen ersten Blick auf die Welt da draußen zu werfen. Er strengte sich an und drehte sich zur Seite um aus dem Fenster neben dem Bett zu sehen. Gegenüber dem Fenster war eine e Wand. Der Mann rief die Schwester und fragte sie, was seinen Zimmerkameraden dazu bewegt haben könnte, so wunderbare Dinge außerhalb des Fensters zu beschreiben?

Die Schwester antwortete, dass der Mann blind war und nicht einmal die Wand gegenüber sehen konnte. Sie sagte: "Vielleicht wollte er sie aufmuntern.

Der Tempel der tausend Spiegel
Eine Geschichte aus Indien Es gab in Indien den Tempel der tausend Spiegel. Er lag hoch oben auf einem Berg und sein Anblick war gewaltig. Eines Tages kam ein Hund und erklomm den Berg. Er stieg die Stufen des Tempels hinauf und betrat den Tempel der tausend Spiegel.
Als er in den Saal der tausend Spiegel kam, sah er tausend Hunde. Er bekam Angst, sträubte das Nackenfell, klemmte den Schwanz zwischen die Beine, knurrte furchtbar und fletschte die Zähne. Und tausend Hunde sträubten das Nackenfell, klemmten die Schwänze zwischen die Beine, knurrten furchtbar und fletschten die Zähne. Voller Panik rannte der Hund aus dem Tempel und glaubte von nun an, dass die ganze Welt aus knurrenden, gefährlichen und bedrohlichen Hunden bestehe. Einige Zeit später kam ein anderer Hund, der den Berg erklomm. Auch er stieg die Stufen hinauf und betrat den Tempel der tausend Spiegel. Als er in den Saal mit den tausend Spiegeln kam, sah auch er tausend andere Hunde. Er aber freute sich. Er wedelte mit dem Schwanz, sprang fröhlich hin und her und forderte die Hunde zum Spielen auf. Dieser Hund verließ den Tempel mit der Überzeugung, dass die ganze Welt aus netten, freundlichen Hunden bestehe, die ihm wohlgesonnen sind.

gefunden: auf der CD des Buchs Erfolgsprinzipien der Optimisten v. Nikolaus B. Engelmann


Das himmlische Mahl
Ein reicher Mann starb und erwachte im Paradies. Eine reich gedeckte Tafel verhieß wahrhaft himmlische Freuden. Er fragte nach dem Preis der köstlichen Gerichte. "Alles kostet nur einen Pfennig", war die Antwort. Der Mann freute sich, denn er war sehr reich. Aber als er vorab bezahlen wollte schüttelte man den Kopf: "Bei uns gilt nur das Geld, das einer verschenkt hat." Da wurde der Mann traurig. Er war plötzlich bettelarm, denn er hatte nie etwas in seinem Leben verschenkt.

Der Axtdieb
Ein Mann fand eines Tages seine Axt nicht mehr. Er suchte und suchte, aber sie war verschwunden. Der Mann wurde ärgerlich und verdächtigte den Sohn seines Nachbarn, die Axt genommen zu haben. An diesem Tag beobachtete er den Sohn seines Nachbarn ganz genau. Und tatsächlich: Der Gang des Jungen war der Gang eines Axtdiebs. Die Worte, die er sprach, waren die Worte eines Axtdiebs. Sein ganzes Wesen und sein Verhalten waren die eines Axtdiebs. Am Abend fand der Mann die Axt durch Zufall hinter einem großen Korb in seinem eigenen Schuppen. Als er am nächsten Morgen den Sohn seines Nachbars erneut betrachtete, fand er weder in dessen Gang, noch in seinen Worten oder seinem Verhalten irgend etwas von einem Axtdieb.

nach Lao Tse, gefunden in: Gelassen werden. - Herder, 1996

Mal sehen, denn wer weiß ?

Es war einmal ein alter Mann, der zur Zeit Lao Tses in einem kleinen chinesischen Dorf lebte. Der Mann lebte zusammen mit seinem einzigen Sohn in einer kleinen Hütte am Rande des Dorfes. Ihr einziger Besitz war ein wunderschöner Hengst, um den sie von allen im Dorf beneidet wurden. Es gab schon unzählige Kaufangebote, diese wurden jedoch immer strickt abgelehnt. Das Pferd wurde bei der Erntearbeit gebraucht und es gehörte zur Familie, fast wie ein Freund.

Eines Tages war der Hengst verschwunden. Nachbarn kamen und sagten: "Du Dummkopf, warum hast du das Pferd nicht verkauft? Nun ist es weg, die Ernte ist einzubringen und du hast gar nichts mehr, weder Pferd noch Geld für einen Helfer. Was für ein Unglück!" Der alte Mann schaute sie an und sagte nur: "Unglück - Mal sehen, denn wer weiß? Das Leben geht seinen eigenen Weg, man soll nicht urteilen und kann nur vertrauen."

Das Leben musste jetzt ohne Pferd weitergehen und da gerade Erntezeit war, bedeutete das unheimliche Anstrengungen für Vater und Sohn. Es war fraglich ob sie es schaffen würden, die ganze Ernte einzubringen.

Ein paar Tage später, war der Hengst wieder da und mit ihm war ein Wildpferd gekommen, das sich dem Hengst angeschlossen hatte. Jetzt waren die Leute im Dorf begeistert. "Du hast Recht gehabt", sagten sie zu dem alten Mann. Das Unglück war in Wirklichkeit ein Glück. Dieses herrliche Wildpferd als Geschenk des Himmels, nun bist du ein reicher Mann..." Der Alte sagte nur: "Glück - Mal sehen, denn wer weiß? Das Leben geht seinen eigenen Weg, man soll nicht urteilen und kann nur vertrauen."

Die Dorfbewohner schüttelten den Kopf über den wunderlichen Alten. Warum konnte er nicht sehen, was für ein unglaubliches Glück ihm widerfahren war? Am nächsten Tag begann der Sohn des alten Mannes, das neue Wildpferd zu zähmen und zuzureiten. Beim ersten Ausritt warf ihn dieses so heftig ab, dass er sich beide Beine brach. Die Nachbarn im Dorf versammelten sich und sagten zu dem alten Mann: "Du hast Recht gehabt. Das Glück hat sich als Unglück erwiesen, dein einziger Sohn ist jetzt ein Krüppel. Und wer soll nun auf deine alten Tage für dich sorgen?' Aber der Alte blieb gelassen und sagte zu den Leuten im Dorf: "Unglück - Mal sehen, denn wer weiß? Das Leben geht seinen eigenen Weg, man soll nicht urteilen und kann nur vertrauen."

Es war jetzt alleine am alten Mann die restliche Ernte einzubringen. Zumindest war das neue Pferd soweit gezähmt, dass er es als zweites Zugtier für den Pflug nutzen konnte. Mit viel Schweiß und Arbeit bis in die Dunkelheit, sicherte er das Auskommen für sich und seinen Sohn.

Ein paar Wochen später begann ein Krieg. Der König brauchte Soldaten, und alle wehrpflichtigen jungen Männer im Dorf wurden in die Armee gezwungen. Nur den Sohn des alten Mannes holten sie nicht ab, denn den konnten sie an seinen Krücken nicht gebrauchen. "Ach, was hast du wieder für ein Glück gehabt!"' riefen die Leute im Dorf. Der Alte sagte: " Mal sehen, denn wer weiß? Aber ich vertraue darauf, dass das Glück am Ende bei dem ist, der vertrauen kann."

(Verfasser unbekannt)


Etwas was mich sehr bewegt:
Da auch die Tiere zu meinen guten Freunden zählen,möchte ich auf folgende Ereignisse aufmerksam machen:
* Die Notlage der Delphine zeigt der folgende Film eindringlich: er macht betroffen u. sollte nur geschaut werden wenn Bereitschaft zu tiefgreifender Anteilnahme vorhanden ist
u. starke Nerven ....Danke
http://www.dailymotion.com/video/x9wzl6_glumbert-dolphin-massacre-in-japan_animals
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